Hier beschreiben wir, wie wir während der Planung des Hauses vorgegangen sind - von den ersten Ideen über die Gespräche mit verschiedenen Hausanbietern bis zur Vergabe des Hausbaus an die Fa. Schwörer.
Nachdem wir von der Stadt Remseck den Zuschlag zu unserem Bauplatz bekamen, haben wir uns unabhängig von allen Realisierungsmöglichkeiten Gedanken zum Grundriss unseres Traumhauses gemacht. Um die Grundrisse vernünftig zeichnen zu können, haben wir das Programm 3D Traumhaus Designer von Data Becker gekauft. Dieses Programm hatten wir aufgrund eines hervorragenden Tests in der Computer Zeitung C'T ausgewählt - leider waren unsere Erfahrungen bei weitem nicht so positiv - Programm-Abstürze und haarsträubende Fehler (z.B. Dachfenster, die über dem Dach fliegen, imaginäre OG-Wände die über das Dach hinausragen oder ähnliches) machten die Arbeiten wirklich nicht zu einem Vergnügen. Nichts desto trotz haben wir nach ca. 20 verschiedenen Ansätzen einen ganz gelungenen Entwurf gefunden, der alle unsere Anforderungen erfüllt hat.
Mit diesem Grundriss sind wir dann zu verschiedenen Hausanbietern gegangen und haben uns Angebote auf dieser Basis machen lassen. Dabei haben wir Gespräche mit verschiedenen Fertighausherstellern (z.B.
Fa. Schwörer,
Fa. Fertighaus Weiss), Massivhausherstellern auf Basis von Liapor-Fertigteilwänden (z.B.
Fa. Wochner) oder klassischen Massivbauern (z.B.
Fa. Keilhofer) geführt. Neben positiven Gesprächen mit Vertretern der genannten Herstellern haben wir auch Gespräche mit anderen Firmen geführt, die aber teilweise sehr unerfreulich waren. Ganz wichtig war uns auch eine Firmenbesichtigung, um ein bisschen hinter die Kulissen zu sehen sowie einen Eindruck von der Bemusterung zu bekommen.
Zu unserer grossen Überraschung haben wir nach kurzer Zeit bei der Fa. Schwörer den Grundriss eines Aktionshauses gefunden, der unsere eigenen Anforderungen sogar noch besser getroffen hat, als unser eigener Entwurf. Die anderen Anbieter konnten ihre Pläne aufgrund dieser Vorgabe auch noch anpassen, so dass wir Angebote zu ähnlichen Häusern von verschiedenen Anbietern vorliegen hatten.
Bei den Gesprächen mit den Bauberatern wurden die verschiedenen Vor- und Nachteile der Bauweise erörtert - leider hatte jeder Vertreter sehr gute Argumente für "seine" Vorgehensweise - und es fiel uns jedesmal schwer, Argumentationslücken zu finden. Sehr gespannt wären wir auf ein Streitgespräch zwischen verschiedenen Vertretern gewesen... aber da dies leider nicht stattfand haben wir eine Entscheidung auf Grundlage unserer eigenen Erkenntnisse getroffen - doch dazu später.
Sehr interessante Diskussionen haben wir auch zum Thema Heizungstechnik geführt - leider waren auch hier die Meinungen und Berechnungen sehr unterschiedlich - neben der "klassischen" Gas-Therme haben wir uns auch intensiv mit Holz-Pellets-Heizungen und Sole-Wärme-Pumpen beschäftigt. Weitere spannende Themen waren Pro und Kontra von Fussbodenheizungen, Lüftungsanlagen und Solaranlagen. Auch bei diesen Themen haben wir von 10 Beratern mindestens 12 verschiedene Meinungen gehört.
Um die Angebote besser vergleichen zu können und um Lücken zu entdecken, haben wir eine Excel-Tabelle aufgestellt. Neben Einträgen zu Ausführungsarten (z.B. Türen massiv, furniert oder dekor-beschichtet) haben wir Kalkulationsgrundlagen (z.B. gerechnete Quadratmeter-Preise für Fliesen) auch alle Besonderheiten, die uns in den Baubeschreibungen aufgefallen sind, aufgeführt haben. Die Lücken in der Tabelle wurden dann mit den Bauberatern gemeinsam geschlossen.
Trotz aller Anstrengungen ist es uns allerdings nicht gelungen, eine klare Entscheidung aufgrund harter Fakten zu treffen - z.T. war die letztlich endgültige Entscheidung doch eine Bauchentscheidung. Wir haben uns schliesslich für ein 3l-Haus der Fa. Schwörer mit Holz-Pellets-Heizung, Solaranlage und Lüftungstechnik (Wärme-Gewinn-Technik) entschieden. Ein wichtiger Punkt bei dieser Entscheidung waren neben positiven Berichten von anderen Schwörer-Kunden (nicht nur aus der Referenz-Liste), die überzeugende Bemusterung und Produktion auch die seriöse Ausstrahlung der Fa. Schwörer und unseres Bauberaters Tilo Deeg, der uns während der gesamten Angebotsphase hervorragend betreut und beraten hat.
Von der ersten Planung (August 2005) bis zur Entscheidung im November 2005 haben wir sehr viel Zeit mit diesem Thema verbracht - hier geht auch ein Dank an die Omas und den Opa, die unsere Kinder in der Zwischenzeit sehr viel betreut haben. Im Anschluß an die Beauftragung befasste sich der Architekt mit der Erstellung des Baugesuchs, damit wir vor Abschaffung des Eigenheimzulage noch im Jahr 2005 unseren Bauantrag einreichen konnten. Dazu mehr im nächsten Kapitel.
Zum Abschluß der Planungsphase hatten wir neben schönen Träumen auch eine kleine Vorschau, welches Haus die Fa. Schwörer uns bauen durfte. Die folgenden Ansichten wurde freundlicherweise von unserem Bauberater
Tilo Deeg erstellt. Es berücksichtigt nicht das Gelände - die Garage liegt deutlich tiefer und der Keller auf der Nordseite deutlich aus dem Boden heraus. Diese Bilder haben unsere Vorfreude trotzdem weiter gesteigert.
Ansicht aus Süd-Ost:
Bild in gross
Ansicht aus Nord-West:
Bild in gross
Hier noch ein paar Bilder von unseren Planungen: