Hausaufbau
Am 06.07.2006 erhielten wir die schriftliche Bestätigung von Schwörer, dass unser Hausaufbau am Mittwoch, 12.07.2006, beginnen soll. Voller Freude auf diesen Tag haben wir alle Termine abgesagt bzw. verschoben, damit wir den Tag auch auf der Baustelle geniessen konnten.

2 Tage vor dem lange ersehnten Termin bekamen wir den ersten Anruf von unserem Bautruppführer Herrn Jüttner, der uns um Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft für die Bauphase bat. Dieser Bitte kamen wir natürlich nach - und hoffen, dass wir für den Bautrupp eine passende Unterkunft finden konnten.

Am 12.07.2006 trafen wir dann um 7.00 Uhr auf der Baustelle bereits auf den arbeitenden 5 Mann starken Bautrupp unter Führung von Herr Jüttner, den Kranführer sowie den ersten beladenen Lastwagen - der Fahrer ist bereits um 5.00 Uhr losgefahren um pünktlich bei uns zu sein.

Als erstes wurde einiges Material wie z.B. Zementmörtel und andere Hilfsmittel sowie unsere komplette Technik mit Hilfe des Krans vom Anhänger geladen. Nach einigen Vorbereitungen und dem Transport z.B. der Pelletsheizung in den Keller wurde dann um 8.30 Uhr die erste Wand (unsere Ost-seitige Aussenwand) auf den Keller aufgesetzt. Um eine guten Verbindung zwischen Kellerdecke und den Wänden zu erreichen, wurde vorher entsprechend Zement auf die Stelle gestrichen, an der die Wand stehen soll. Da diese erste Wand natürlich noch nicht alleine standfest war, wurde sie entsprechend gesichert. 10 Minuten später wurde die nächste Aussenwand (die Südseite mit ihren 5 bodentiefen Fenstern) gesetzt und mit der ersten Wand verbunden. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter, so dass gegen 11.00 Uhr alle Wände des Erdgeschosses (inkl. der Vorsatzwand des Gäste-WCs) endgültig montiert und mit Winkel am Boden verankert waren.

Um 11.45 "flog" dann das erste Deckenelement vom 2. Lastwagen auf das deutlich Formen annehmende Haus - und bereits eine halbe Stunden später war die die komplette Decke fertig montiert. Danach war erstmal Zeit für ein kleines Mittagessen - wir hatten für den gesamten Bautrupp "Göckele" (hochdeutsch wäre wohl "Hähnchen" richtig :-) organisiert.

Nach dem Mittagessen ging es gleich fleissig weiter - die beiden Treppen wurden vom 3. Lastwagen in verpackter und gut gesicherter Form an ihrem Bestimmungsort befördert - damit konnten wir auch erstmalig einen Blick von unserem OG auf die Nachbarschaft werfen. Im Anschluss wurde die ersten OG-Aussenwand montiert - dies war wie die EG-Aussenwänden verputzt, allerdings auch schon bereits in der gewünschten Farbe (einem dezenten Gelb) gestrichen - damit haben wir vorrübergehend ein zweifarbiges Haus. Aber dies soll sich auch bereits in 10 Tagen ändern. In der Folge wurden alle weiteren Wände inklusive unseres wunderschönen Dreiecksgiebels und die notwendigen Pfetten montiert.

Nach einem sehr langen und extrem heissen Arbeitstag bedankten wir uns um 20.00 Uhr zum Feierabend bei dem Bautrupp - es fehlt nur noch das Dach, dann sieht unser Haus schon fertig aus - allerdings wartet auf den Bautrupp vor ihrem Urlaub doch noch einiges an Arbeit. Wir waren auf jeden Fall sehr angetan von der geleisteten Arbeit. Es war alles logistisch perfekt vorbereitet, die Wände und Einzelteile standen in der genau richtigen Reihenfolge auf den Lastwagen bereit. Auch die Zusammenarbeit des Bautrupps lief sehr gut - jeder wusste ohne grosse Absprachen, was er zu tun hatte. Unsere Erwartungen an die Fa. Schwörer wurden an diesem Tag wieder einmal vollständig erfüllt!

Nachdem wir am ersten Tag komplett auf der Baustelle verbracht hatten und jeden Arbeitsschritt verfolgen konnten, haben wir den zweiten Tag (obwohl wir sehr gespannt waren) nur in Form von kurzen Stippvisiten mitbekommen. Als wir morgens erstmals auf der Baustelle waren, begann das von Schwörer beauftragte Subunternehmen mit dem Aufbau des Gerüsts. Bis zum Mittag war das Gerüst weitgehend fertiggestellt sowie die gesamten vorgefertigten Dachteile montiert . Aufgrund unseres Zwerchgiebels umfassten die vorgefertigten Dachteile allerdings nicht das gesamte Dach - und die Gaube musste auf der Baustelle nach guter alter Zimmermannsart mit einer Dachkonstruktion versehen werden. Bis zum Abend waren dann diese Arbeiten ebenfalls abgeschlossen, so dass wir unser "Richtfest" gemeinsam mit unserer Familie, unseren neuen Nachbarn und Freunden in einem vollständig wetterfesten Haus feiern konnten. Auch mit dem Innenausbau wurde bereits begonnen: die ersten Heizkörper waren montiert und die entsprechenden Heizrohre verlegt.

Der Bautrupp verabschiedete sich an diesem Abend in das wohlverdiente Wochenende - mit dem Hinweis, dass die Fertigstellung unseres Hauses aufgrund ihres Urlaubs deutlich nach vorne gezogen wurde: bereits am 04.08.2006 (und damit genau 3 Wochen vor der abgesprochenen Planung!) soll unser Haus fertiggestellt sein und uns übergeben werden! Aufgrund dieser Verschiebung werden die Malerarbeiten auch nicht vom Bautrupp selber ausgeführt, sondern durch ein separates Subunternehmen. Da dieses bereits in einer Woche die Arbeit aufnehmen soll, mussten wir auch kurzfristig unsere Tapeten bestellen. Daneben müssen wir klären, ob unsere Aussentreppe evtl. etwas früher gebaut werden kann (ohne diese ist ein Umzug nicht wirklich praktikabel) und ob der Kücheneinbau auch entsprechend früher erfolgen kann.

Am Montag (17.07.2006) ging der Bautrupp - trotz sehr langer Anfahrt von daheim - früh wieder bei sehr hohen Temperaturen ans Geschäft. Da bereits am nächsten Tag der Gussasphalt geliefert wurde, mussten alle Arbeiten am Boden abgeschlossen sein. Aus diesem Grund wurden die restlichen Heizkörper installiert und Wasserleitungen verlegt. Alle Bodendurchlässe wurden versiegelt, dazu gehörte natürlich auch der Kamindurchbruch. Desweiteren wurde die Elektro- und Netwerkverkabelung zu grossen Teilen abgeschlossen - auch unsere Kellerelektrik wurde freundlicherweise von der Kellerdecke in den Elektrokasten hochgezogen. Wir sind uns gar nicht sicher, ob wir alle Arbeiten, die von dem fleissigen Bautrupp erledigt werden, entdecken. An diesem Montag wurden neben den genannten Arbeiten auch noch unser Dachfenster eingebaut und die Abtrennung zur Kellertreppe unterhalb der Treppe ins Obergeschoss eingepasst.

Der Bautrupp hatte uns auch noch die Hausaufgabe gegeben, die erste Ladung Holzpellets zu beschaffen - ein Mitarbeiter von Schwörer gab uns ein paar Tipps zu Lieferanten, weitere mögliche Lieferanten konnten wir uns einfach dank Google im Internet finden. Leider war uns es trotz Vielzahl von Anbietern aber nicht möglich, viele Lieferanten ausfindig zu machen, die uns innerhalb der nächsten 2 Wochen eine Lieferung versprechen konnten. Gott sei Dank konnte uns Hofgut Mauer noch eine zeitlich perfekte Lieferung anbieten - wenn auch zu einem etwas höheren Preis als andere Pelletsanbieter in Aussicht gestellt hatten. Dieser Preisunterschied sei gerechtfertigt, da aufgrund einer zusätzlichen Filterung wesentlich weniger Staub mitgeliefert werde, was die Haltbarkeit auch der Heizung verbessern soll. Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt.

Am nächsten Tag, dem vierten Arbeitstag seit dem Beginn der Arbeiten, wurde kurz vor 8.00 Uhr der Gussasphalt geliefert und im Laufe des Morgens im Haus ausgebracht. Aus diesem Grund arbeitet der Bautrupp an diesem Dienstag vor allem im Freien - bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad im Schatten sowie weiterer Hitzeentwicklung, die von dem Gussasphalt ausging, bestimmt kein grosses Vergnügen. Die Fortschritte, die wir am Abend feststellen konnten, waren trotzdem immens: die Lattungen auf dem Dach waren fertiggestellt, die Regenrinnen sowie die Ortgangverkleidung angebracht. Erste Arbeiten wurden auch an der Fassade aufgenommen - die Trennfugen zwischen den Wandelementen wurden verfugt und gestrichen. Daneben wurde auch im Keller fleissig gearbeitet: unser 1,64m grosses Wohnraumfenster war inklusive Rolladen eingebaut. Ebenso waren die Lüftungsanlage und der Wasseranschluss an diesem Abend installiert.

Wir haben an diesem Abend auch nochmal die Positionen von Steckdosen, Netzwerkanschlüssen und Deckenauslässen geprüft und mit den Maßen der geplanten Möbel verglichen. Dabei entdeckten wir noch 2 Dosen, die sehr knapp relativ zu den aufgebauten Möbeln liegen würden - unserem Wunsch, diese zu verlegen wurde sofort entsprochen. Auch die gewünschte Verschiebung der Lüftungspositionierung in der Küche wurde unkompliziert akzeptiert - wir bedanken uns hiermit nochmals bei dem Bautrupp für dieses Entgegenkommen.

Am Mittwoch, dem 19.07.2006, hatten wir leider sehr wenig Zeit, um den Baufortschritt zu begutachten. Was allerdings sofort auffiel: nachdem das Haus am Vortag aufgrund des eingebrachten Gussasphalts quasi leer war, erschien es an diesem Abend wieder randvoll - heute wurden die Teppiche, das Parkett und die Fliesen, die Sanitärgegenstände, die Lüftungsrohren sowie weitere notwendige Gegenstände geliefert! Alle diese Gegenstände warten jetzt auf ihren endgültigen Bestimmungsort - bei dem bisherigen Tempo des Bautrupps kann dies ja nicht lange dauern...

Weitere Arbeiten waren weitere Fassadenverschönerungen, d.h. die letzten Trennfugen waren verfugt und an den bereits gestrichenen Aussenwänden des OG wurden kleine Schönheitsfehler durch Überstreichen korrigiert. Bei der Hauslieferung hatten wir uns darüber gewundert, dass die EG-Aussenwände noch in weiss (d.h. nicht gestrichen) geliefert wurden, während die DG-Aussenwände schon die gewünschte gelbe Farbe trugen. Inzwischen haben wir Gefallen an diesem Kontrast gefunden und uns entschieden, die EG-Wände sowie den Keller doch entgegen der Planung in weiss streichen zu lassen. Zu unserer Freude kann auch diesem Wunsch kurzfristig nachgekommen werden.

Die Gaube war an diesem Tag auch von innen gedämmt worden, so dass die Dachkonstruktion nun wohl ganz abgeschlossen ist - damit ist alles bereit für das Eindecken am Donnerstag. Daneben wurde mit Arbeiten am Pelletsraum begonnen sowie die Decke im Technikraum gedämmt und gespachtelt.

Der sechste Arbeitstag stand ganz im Zeichen von "Ziegeln": unser Haus wurde mit von uns gewählten hellgrauen Dachziegeln eingedeckt. Wiederum absolut pünktlich stand um 8.00 Uhr der Kran bereit, der die Lieferung Dachziegel mitbrachte und diese dann auf das Dach hob. Dort standen die Männer des Bautrupps bereit und haben diese auf dem Dach verteilt - in der fast mörderischen Sonne bei fast 40 Grad im Schatten taten sie uns heute besonders leid. Als wir gegen 16.00 Uhr auf der Baustelle eintrafen, begegneten wir einer von der Hitze deutlich gezeichneten Truppe, die das bevorstehende Wochenende wirklich verdient hatte. Wir hoffen, dass die nächsten zwei anstrengenden Wochen wenigstens nicht mehr so heiss werden.

Während oben das Dach seine endgültige Form annahm, wurde auch im Haus kräftig gearbeitet: die Lüftungsrohre wurden zum grossen Teil verlegt und bereits angeschlossen. Daneben erfolgten kleine Ausbesserungsarbeiten am Gussasphalt, d.h. vorhandene Unebenheiten wurden ausgeglichen. Schliesslich wurden auch noch einige Platten Gipskarton verarbeitet - auch die Wände kommen damit ihrem endgültigen Zustand immer näher.

Während die Arbeiten im Haus immer weiter fortschritten, hatte Thomas seinen grossen Tag: er wollte die gewählten Tapeten (vor allem Vliestapeten, die nicht mehr zu überstreichen sind) sowie die notwendige Grundierungsfarbe abholen und zur Baustelle bringen - leider sind bereits beim Umparken des Autos auf dem Parkplatz des Baumarkts zwei Farbkübel umgefallen. Da sich dabei die Deckel abhoben, ergossen sich ca. 15 l Farbe in den Kofferraum - die in den nächsten 1 1/2 Stunden mit kräftiger Unterstützung von freundlichen Mitarbeitern des Baumarkts wieder so gut es ging aus dem Auto zu entfernen waren... auch das tags darauf eingeschaltete Autohaus hatte noch ihren grossen Spaß damit die letzten Reste der Farbe loszuwerden.

Am Freitag war der Bautrupp im verdienten Wochenende, dafür arbeiteten die aufgrund des Zeitdrucks zugezogenen Elektriker und Maler auf unserer Baustelle. Die Elektriker machten die gesamte Elektrik fertig und bauten die notwendigen Buchsen ein sowie einen provisorischen Zähler. Leider wurden dabei die gewünschten und besprochenen Änderungen bzgl. der Positionierung von 2 Steckdosen bzw. eines Netzwerkanschlusses nicht berücksichtigt - offensichtlich wusste dieser Trupp nichts davon. Während die Elektriker im Haus arbeiteten, strichen die Maler die Fassade im EG mit dem gewünschten Weiss - jetzt fehlt von aussen eigentlich nur noch die Kellerfarbe. Dieser kann aufgrund des Gerüsts derzeit aber nicht gestrichen werden.

Damit unser Haus nicht vereinsamt, haben wir uns am Wochenende mit freundlicher Unterstützung eines sehr guten Freundes mit der selbst verlegten Kellerelektrik beschäftigt. Wir haben die ersten Verteilerdosen, Steckdosen und Lichtschalter installiert und haben fast alle Kabelkanäle angebracht. Dabei fiel auf, dass ein Kabel zum Sicherungskasten offensichtlich angebohrt wurde - dieses wird jetzt ungenutzt in der Decke liegen bleiben und wir müssen statt dessen ein weiteres Kabel auf Putz verlegen.

Nachdem es am Wochende etwas kühler war, war die Hitze pünktlich zum Arbeitsbeginn des Bautrupps am Montag morgen wieder da. Dieser Montag (24.07.2006) stand dann ganz im Zeichen des Innenausbaus - an den meisten Wänden im EG wurden die fehlenden Gipskartonplatten eingepasst, die Decken in den Fluren abgehängt und der Einbau der integrierten Halogenlampen vorbereitet. Daneben wurden die Lüftungsrohre im OG verlegt und angeschlossen.

Am darauffolgenden Tag machten die Arbeiten riesige optische Fortschritte:
  • die Solaranlage wurde auf dem Dach installiert
  • die Dachziegel wurden im Bereich der Gaube entsprechend zugeschnitten
  • im Gäste-WC wurden alle Fliesen verlegt - jetzt können sich unsere Kinder auch über die schönen Asterix- und Obelix-Fliesen freuen.
  • im Bad wurde die Konsole für den Wasserabfluss gebaut und auch die ersten Dekorfliesen verlegt.
  • viele Gipskartonplatten wurden eingesetzt um die Dachschrägen im Schlafzimmer und im ersten Kinderzimmer für die anschliessenden Malerarbeiten vorzubereiten
  • im Technikraum wurde die Pelletsanlage, die Solaranlage und der Pufferspeicher aufgebaut
An diesem Abend haben wir auch wieder an der Kellerelektrik gearbeitet - jetzt haben wir auch Licht fast im gesamten Keller, die reinen Baulampen haben damit ausgedient!

Am Mittwoch wurde bis zum Mittagessen weiter an der Dachkehle (bei der Gaube) gearbeitet. Die Arbeiten am Dach sollen bis zum Freitag endgültig abgeschlossen sein - da sollte das Gerüst bereits abgebaut werden (der vollständige Abbau erfolgte dann aber erst eine Woche später). Deshalb waren auch die Regenfallrohre montiert worden. Daneben wurde damit begonnen auch im Bad die Wände zu fliesen - besonders gut gefällt uns dabei, wie die Dekorfliesen zur Geltung kommen. An diesem Tag waren auch die Maler wieder auf der Baustelle und begannen mit dem Verspachteln der Wände um für das darauf folgende Tapezieren optimale Voraussetzungen zu schaffen. Diese Arbeiten wurden auch am Nachmittag und am Donnerstag weiter geführt. Weitere Arbeiten an diesen beiden Tagen waren die Fertigstellung des Pellets-Lagerraums, dessen Anschluss über die Saugrohre an die Pelletsheizung. Die ersten Bodenfliesen wurden auch bereits im Gäste-WC und im Flur verlegt.

Am Freitag gehörte dann das Haus ganz allein den Malern - dabei wurden die meisten Wände für unsere Vliestapeten grundiert, damit die von uns ausgesuchten farbigen Tapeten auf einen weissen, in sich relativ kontrastarmen Untergrund geklebt werden können - und deshalb keines Anstrichs bedürfen. Daneben wurde die ganzen Decken im EG sowie die Flurdecke im OG mit Rauhfaser tapeziert und gestrichen.

In der letzten Woche wurde es dann sehr hektisch im Haus, da bis zu 10 Leute gleichzeitig im Haus gearbeitet haben. Leider hat Thomas die Arbeiten von Montag bis Mittwoch nicht selber verfolgen können, da er geschäftlich unterwegs war. Deshalb haben Michaela und sein Vater Klaus die Bauaufsicht übernommen und waren regelmäßig auf der Baustelle präsent. In diesem Tagen wurde das ganze Haus fertiggestellt, es wurden z.B.
  • alle Bodenbeläge fertiggestellt
  • die Wände fertig tapeziert
  • die Badewanne, die Dusche, die Waschbecken, die Klos sowie die Badarmaturen angebracht (mit Ausnahme der Brause an der Badewanne, da diese leider nicht geliefert wurde)
  • die Türen eingebaut
  • die Kellerdecke gedämmt
  • die gesamte Technik in Betrieb genommen - die Pelletsheizung wurde allerdings nur kurz angefahren, da diese erst durch die Fa. Windhager richtig eingestellt wird.
  • das Ausgussbecken im Keller sowie der Siphon für die Waschmaschine angebracht
  • die Treppen-Geländer angebracht sowie die Treppen von ihrem Schutz befreit
  • auch die Eingangstür "entkleidet" - jetzt konnte sie ihre Schönheit zur Schau stellen


Am Mittwoch wurden dann parallel zu den Arbeiten des Bautrupps und der Maler unsere Küche durch einen 3 Mann starken Trupp des Schreiners Ruggaber eingebaut. Die Elektrogeräte wurden auch gerade noch rechtzeitig angeliefert - allerdings fehlte die Dunstabzugshaube. Diese soll in Kürze nachgeliefert werden und sollte dann problemlos von uns selber installiert werden können. Leider hielt sich der Küchentrupp nicht ganz an die Absprache, die mit ihrem Chef getroffen worden war - eigentlich sollten die Küchenschränke nur nach und nach ins Haus gebracht werden, um nicht zu viel Platz in Anspruch zu nehmen und deshalb die anderen Arbeiten zu behindern. Wir entschuldigen uns hiermit nochmals bei dem gesamten Bautrupp der Fa. Schwörer, die dadurch noch zusätzlich unter Druck geriet.

Trotz aller Widrigkeiten war dann das Haus am Donnerstag, dem 03.08.2006, komplett fertig - und wurde uns ab 13.00 Uhr durch unseren Bauleiter Herrn Kaysser übergeben. Davor hatte Herr Kaysser noch den Blow Door Test durchgeführt, um die Luftdichtigkeit des Hauses zu überprüfen. Der Grenzwerte wurde dabei deutlich unterschritten. Bei der Übergabe wurde gemeinsam das gesamte Haus genauestens untersucht und die offenen Punkte notiert. Dazu gehörte neben der oben genannten Handbrause für die Badewanne auch z.B. die letzten fehlenden Elektrikerarbeiten (vor allem Montage der Klingel und der Abdeckkappen für alle Schalter und Steckdosen). Kleine Schönheitsfehler wie z.B. ungleichmässigen Farbauftrag auf Holzelementen wurde direkt von dem Bautrupp gelöst, so dass am Ende eine kurze Liste von "Mängeln" übrig geblieben ist, die in der nächsten Zeit zu beheben sind. Es wurden aber kein gravierender Fehler gefunden - und wir freuten uns tierisch über uns wunderschönes Haus, für das wir jetzt auch wirklich verantwortlich sind.

Während der Abnahme wurde auch noch die Garage geliefert und an ihrem Bestimmungsort mit Hilfe eines Krans gebracht. Zuerst waren wir überrascht, als wir die Farbe der Garage erblickten: sie wurde - wie bestellt - in Gelb geliefert. Nachdem wir uns bei der Fassade von Keller und EG vor Ort anders entschieden hatten, haben wir damit wieder einen ungewollten Kontrast gesetzt. Die erste Reaktion von uns war, dass wir die Garage umstreichen wollten - als wir dann aber wieder das gesamte Bild von Haus und Garage gesehen haben, waren wir wiederum von diesem farblichen Kontrast begeistert!

Damit verließ uns auch der Bautrupp und verabschiedete sich in den wirklich verdienten Urlaub. Beim gesamten Bautrupp bedanken wir uns hier nochmals recht herzlich für die geleistete tolle Arbeit! Zum Abschluß gab es noch ein gemeinsames Foto vom Bautrupp bestehend aus dem Truppführer Herrn Jüttner, Herrn Teßmer, Herrn Seifert, Herrn Tinat und Herrn Venus sowie unserem Bauleiter Herrn Kaysser. Auch bei diesem bedankten wir uns recht herzlich für die Arbeit.

Als wir schließlich alleine waren, ergriffen unsere Kinder sofort Besitz von ihren Kinderzimmern - mangels Spielzeug vergnügten sie sich mit einem grossen Styroporklotz, mit dem man herrlich trommeln konnte und der sich auch schön zerbröseln lies :-) Ganz offensichtlich gefiel unseren Kindern auf jeden Fall das Haus genauso gut wie uns - und wir sind wirklich begeistert! Jetzt fehlt zum vollständigen Glück eigentlich nur noch die Aussentreppe - die Arbeiten daran mussten wegen des Zeitdrucks auf die nächste Woche verschoben werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitarbeitern von Schwörer bedanken, die in irgendeiner Form zum Gelingen unseren Hauses beigetragen haben. Besondere Erwähnung verdient neben dem Bautrupp und dem Bauleiter in diesem Zusammenhang auch nochmals Herrn Deeg für die hervorragende Beratung.

Auch bei unseren Brüdern mit Anhang sowie allen Freunden und Bekannten, die uns beratend oder tatkräftig zur Seite gestanden sind, möchten wir uns recht herzlich bedanken. In der Danksagung fehlen dürfen natürlich auch nicht unsere Eltern, die uns jederzeit unterstützt haben und auch durch viele Stunden Kinderbetreuung einen grossen Beitrag zum Haus geliefert haben.